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Inspiration

Sparen VS: Wie kann man sich mit Pokémon-Karten ein Monatseinkommen sichern?

21-06-2023
Sparen ist die bekannteste Art, seinen Geldbeutel aufzufüllen, aber es gibt auch noch andere Wege. Zum Thema "Sparen VS. Sammeln" haben wir mit Jesse, der nicht nur Pokémon-Karten sammelt, sondern nebenbei damit Geld verdient, gesprochen. Er hat uns erzählt, wie sein Hobby ihm inzwischen regelmäßige Einkünfte sichert.

Stimmt es, dass du nicht nur Pokémon-Karten sammelst, sondern auch richtig damit handelst?

Ja das stimmt, ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht.

Wie kam es dazu?

Damals, in der Corona-Zeit, habe ich mich tatsächlich sehr gelangweilt und mich gefragt, womit ich mich beschäftigen kann und was mir Freude bereitet. Dann habe ich Pokémon wieder für mich entdeckt. Ich hatte schon immer eine Affinität dafür und habe den Pokémon-Karten-Markt beobachtet. Dann habe ich ein Video auf YouTube darüber gesehen, dass Pokémon-Karten wirklich viel wert sein können. Gleich im Anschluss habe ich auf dem Dachboden nach dem Sammelalbum aus meiner Kindheit gesucht, wo ich leider nicht fündig wurde. Also habe ich selbst erneut angefangen zu sammeln und nun auch zu kaufen und zu verkaufen.

Nun kann ich nach 2 Jahren sagen, dass ich damit gut Geld verdienen kann und es mein Job ist.

Bewahrst du all deine Schätze zuhause auf? 

Auf keinen Fall! Ich habe allerdings auch nur sehr wenige Karten in meiner eigenen Sammlung, weil ich immer wieder Geld brauche, um weitere neue zu kaufen. Dennoch muss ich darauf achten, dass die Orte, an denen sie liegen, streng geheim sind. Ich besitze zum Beispiel eine Karte, neben der es bloß 21 weitere auf der Welt gibt.

Wow, das ist beeindruckend! Wie viel ist diese Karte wohl wert?

1.800 € bis 2.000 € ist sie ungefähr wert.

Und was hat das so eine Karte oder ein Deck damals als du jünger warst, im Laden gekostet?

Eine Packung kostete damals 5 €.

Das ist ein sehr guter Schnitt! Was ist in diesem kleinen Koffer, wenn ich fragen darf?

Da sind noch eingeschweißte ungeöffnete Päckchen aus alten Zeiten drin.
Davon gab es früher 50.000 Stück, soweit mir das bekannt ist. 

Hast Du schon einmal einen Fehlkauf getätigt?

Absolut! Ich habe einen Fehler bei einer Karte gemacht, von der ich dachte, dass sie sehr gut sein würde. Und die Sache ist die, dass ich oft in großen Mengen kaufe, also eine hohe Stückzahl davon. Pro Karte, von der ich dachte, sie würde im Wert steigen, habe ich 130 € bezahlt. Letztendlich war sie 60 € wert – und ich hatte sie 100-mal…Naja, das sind die Fehler, die man macht. Um daraus zu lernen.

Angenommen, ich wollte auch anfangen, Pokémon-Karten zu sammeln, worauf sollte ich achten?

Betrachtest du das Ganze auch als eine Art des Sparens?

Einerseits ja, denn es ist mein Job, aber fest steht auch, dass ich alles wieder reinstecke. Also all mein verdientes Geld, das ich normalerweise in Kleidung oder neue Schuhe investieren würde, fließt zurück in die Kollektion, die ich sammele.

Planst Du denn, Deine gesamte Sammlung irgendwann zu verkaufen?

Ich bin trotz allem auch noch ein Hobbyist und kann mich tatsächlich von einigen Dingen nicht trennen.

Wie viel hast Du letztendlich in Deine gesamte Sammlung investiert?

Letztes Jahr habe ich, glaube ich, bis zu 40.000 € ausgegeben.

Glaubst du, es wäre jetzt mehr oder weniger wert?

Das kann ich nie genau sagen, aber es kann passieren, dass sich der Wert verdreifacht.

Würdest Du den Leuten empfehlen, diese Methode zu wählen, anstatt klassisch auf einem Sparkonto zu sparen?

Ich würde sagen, mach es 50/50. Geld auf dem Sparkonto ist immer auch sehr wichtig, falls man sich mal eine neue Waschmaschine kaufen muss, wenn die Alte kaputt geht. Der Vorteil beim Sparen ist außerdem, dass man kein ganzes Zimmer braucht, das Geld auf der Bank sicherer ist, man immer darauf zugreifen kann, ohne sich vorher darum kümmern zu müssen, etwas zu verkaufen.

Bestimmt haben viele von Euch damals ebenfalls Pokémon-Karten gesammelt und sie irgendwann einfach weggetan? Anhand Jesses Beispiel sieht man, dass es manchmal von Vorteil sein kann, Dinge lange aufzubewahren in der Hoffnung, dass sie eines Tages etwas wert sind. 

 

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