Inspirierende Geschichten von echten Sparhelden

Sparen für Ihre Kinder

Sparen, um mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen zu können. Um ihr Studium zu finanzieren. Oder für einen schönen Familienurlaub… Rien ist das wichtig. Aus diesem Grund nahm er nach der Geburt seines Sohnes drei Monate unbezahlten Urlaub. Seine Spartipps? Schau dir das Video an oder lies das Interview.

Interview

Lesezeit: 5 Minuten 

Rien (45) ist gerade zum zweiten Mal Vater geworden. Er bleibt drei Monate lang zu Hause und kann sich das dank seiner Ersparnisse leisten. Und mit denen hat er noch viel mehr vor.

„Heute ist der erste Tag meines unbezahlten Urlaubs. Ich bin ab jetzt für drei Monate zu Hause, um bewusst Zeit mit meinem Sohn verbringen zu können. Und natürlich auch mit der ganzen Familie. Kristian ist jetzt 3 Monate alt. Er bekommt langsam ein paar Haare und lacht schon ab und zu. In dieser Phase möchte ich so viel wie möglich zu Hause sein. Ich weiß noch von meiner Tochter Josephine, wie schnell die Baby-Phase vorbei geht. Man blinzelt einmal kurz und schon können sie krabbeln oder der erste Zahn ist zu sehen. Ich will das nicht verpassen, weil ich arbeiten bin.

Der Großteil meines Urlaubs ist unbezahlt. Ich kann mir das erlauben, weil ich viel gespart habe. Auf meinem Sparkonto befinden sich mehrere Zehntausend Euro. Es ist auf jeden Fall genug, um derartige Entscheidungen treffen zu können. Ich hoffe, dass ich das Studium meiner Kinder davon bezahlen kann, wenn es soweit ist. Und vielleicht auch ihren Führerschein. Das haben meine Eltern für mich auch gemacht. Dadurch habe ich die Möglichkeit bekommen, schon früh selbst Geld zu sparen. Und das gönne ich meinen Kindern auch: einen problemlosen Start. Am Ende sind sie natürlich selbst für sich verantwortlich, aber ein bisschen Hilfe von den Eltern ist doch etwas Schönes.

Ich war 15 Jahre alt, als ich anfing, zu sparen. Samstagmorgens arbeitete ich in der Brotfabrik in Ridderkerk. Dadurch habe ich jede Woche 25 Gulden verdient, was damals ganz schön viel Geld war. Ich habe unglaublich gerne LPs gekauft, die damals genau 25 Gulden gekostet haben. Am Anfang dachte ich: „Wow! Jetzt kann ich jede Woche eine LP kaufen.“ Und dann habe ich das auch manchmal gemacht. Aber es fühlte sich nicht gut an, all mein Geld in Platten zu investieren. Also habe ich angefangen zu sparen. Das habe ich von meinen Eltern gelernt, denn die haben das schon ihr Leben lang gemacht. Darüber haben sie auch mit mir gesprochen und ich habe mir das hinter die Ohren geschrieben. Ich habe immer weiter gespart. Jeden Monat habe ich einen Betrag zur Seite gelegt, den ich entbehren konnte. Ich habe versucht, alle Ausgaben niedrig zu halten, sodass immer Geld übrigblieb. Ich weiß noch, dass ich zwanzig war und mit meiner damaligen Freundin zur Bank ging, um ein gemeinsames Konto zu eröffnen. Der Mitarbeiter stellte fest, dass ich ca. 50.000 € auf meinem Konto hatte. Das hatte ich meiner Freundin noch nicht erzählt. Sie fiel beinahe aus allen Wolken. So viel Geld! Da habe ich erst so richtig begriffen, dass das nicht jeder hat. Nicht jeder spart so, wie ich es schon immer getan habe. 

Meine Ersparnisse befinden sich teilweise in einem Depot. Bei einem Depot legt man sich für einen längeren Zeitraum darauf fest, das Geld dort anzulegen. Dort bleibt es dann einige Monate oder sogar mehrere Jahre lang. Als Gegenleistung bekommt man dafür höhere Zinsen als bei einem normalen Sparkonto. Ich will natürlich immer an mein Geld kommen, aber ich suche auch immer nach einem guten Zinssatz. Ich denke, dass man sich gut um sein Geld kümmern sollte, wenn man schon eine größere Summe angespart hat. Der durchschnittliche Zinssatz ist im Moment sehr niedrig, aber es gibt Unterschiede zwischen den Banken. Es dauert nur eine Viertelstunde, um im Internet herauszufinden, wo es einen höheren Zinssatz gibt. Warum sollte man darauf nicht achten?

Ich befinde mich gerade in einer sehr teuren Lebensphase. Vielleicht ist es mit zwei kleinen Kindern sogar die teuerste überhaupt. Im Moment heben wir regelmäßig etwas vom Sparkonto ab, beispielsweise für einen Urlaub oder einen Kinderwagen. Und genau dafür sind die Ersparnisse ja auch gedacht. Es bleibt genug Geld übrig, auch weil ich immer wieder etwas zusätzlich beiseitelege. Nicht mehr jeden Monat, wie früher, aber beispielsweise, wenn ich Urlaubsgeld bekomme oder andere unerwartete Einnahmen habe. Dank meiner Ersparnisse habe ich viele Freiheiten. Spontan einen Urlaub machen? Warum nicht! Wenn meine Freundin oder ich jemals einem anderen Beruf nachgehen wollen, der weniger Geld einbringt, dann ist das kein Problem. Ich überlege, ob ich ein paar Stunden weniger arbeiten sollte. Von 36 Stunden pro Woche auf 32 Stunden reduzieren. Dann habe ich an einem Werktag frei, um mit meinen Kindern spielen zu können oder Zeit für mich zu haben. Das ist für mich echter Reichtum.“

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