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Das perfekte Urlaubsbudget: Tipps und Tricks von Reisebloggern Giulio und Elena

03-08-2022

Das perfekte Urlaubsbudget: Tipps und Tricks von Reisebloggern Giulio und Elena

Reiseblogger Giulio (30) und Elena (27) haben ursprünglich mal einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Nach dem Abi und dem Studium sollte es zurück in die Schule gehen – als Lehrer. Genau dafür haben beide ihr Studium abgeschlossen, aber sich dann doch nicht ganz von den vielen Freiheiten des Reisens verabschieden können. Welche spannenden Spar- und Reisetipps sie aus jahrelangem Reisen mitgenommen haben und wie sie mit dem Thema Urlaubsbudget umgehen, erfahrt ihr hier.

Wann war euer erster selbst finanzierter Urlaub und wo ging es hin?

Nach dem Abi ist es ja so, dass viele mal ins Ausland gehen und man ein bisschen was von der Welt sehen möchte. Und so war es auch bei uns: Ich (Elena) bin nach dem Abi nach Amerika und Giulio ist für 3 Monate nach Australien gegangen. Das hat uns beiden so gut gefallen, dass wir danach immer mehr reisen wollten. Tatsächlich haben wir uns diese ersten Reisen größtenteils durch Ersparnisse finanziert. Wir haben schon das Geld von der Kommunion bzw. Konfirmation oder Geld aus Nebenjobs während der Schulzeit gespart. Aber ein wenig Unterstützung unserer Eltern war schon dabei: Als Abi-Geschenk haben sie uns die Flüge geschenkt.

Wie finanziert ihr eure Reisen?

Unsere ersten gemeinsamen Reisen als Paar gingen dann 2013 nach Dubrovnik und 2016 nach Asien. Da war es dann schon so, dass wir zuvor Ferienjobs hatten und nicht noch zusätzlich finanziell von unseren Familien unterstützt wurden. Das Reisen hat uns da natürlich motiviert am Ball zu bleiben und regelmäßig Ferienjobs anzunehmen oder als Werkstudenten zu arbeiten.

Mittlerweile sind viele Reisen natürlich Aufträge von Kunden oder Pressereisen und werden somit finanziert. Wir reisen also tatsächlich viel geschäftlich. Für uns ist das Reisen also nicht mehr wie vorher Urlaub im klassischen Sinne, sondern wir haben das große Glück unser Hobby zum Beruf machen zu können. Klar, ist man dadurch in der Auswahl der Reiseziele eingeschränkter, aber das ist völlig in Ordnung.

Wenn es zeitlich passt, bleiben wir im Anschluss an eine Zusammenarbeit manchmal auch noch etwas länger an dem jeweiligen Ort. Dabei achten wir aber schon auch darauf, dass sich die Ausgaben dann lohnen: Wir wollen ja nicht das, was wir uns gerade erarbeitet haben, direkt ein paar Tage später wieder komplett ausgeben. Ob wir noch ein paar private Tage dranhängen, machen wir also meist davon abhängig, ob wir mit dem Camper Van unterwegs sind und wie teuer das jeweilige Land ist. Kurz gesagt: Wir schauen was wir uns leisten können.

Wie legt ihr euer Reisebudget fest?

Giulio: Bei meiner ersten Reise nach Australien, hat das mit dem Budget nicht ganz so gut geklappt. Das Land war auf jeden Fall teurer, als ich es mir ausgemalt habe. Ich habe mir ehrlicherweise aber auch viel zu wenig Gedanken vorab gemacht. Ich musste dann irgendwann feststellen, dass mein Geld so gut wie aufgebraucht war, weil ich nur travel gemacht habe, ohne work. Zum Glück habe ich dann aber sehr kurzfristig jemanden gefunden bei dem ich eine Weile arbeiten und meine Reisekasse wieder auffüllen konnte. Ich bin dann spontan noch in das deutlich günstigere Bali geflogen, um auch sicher mit dem Budget auszukommen.

Für unsere gemeinsamen Reisen haben wir dann aber immer ein konkretes Budget festgelegt.

Plant ihr für jeden Tag ein Budget ein?

Wir haben für unsere gemeinsame Asien Rundreise ca. 30€ pro Person pro Tag eingeplant. Sich ganz genau daran zu halten, funktioniert natürlich nicht immer: Es gibt Tage, an denen es uns superleicht fällt im Budget zu bleiben und andere Tage, an den wir den Rahmen dann doch gesprengt haben. Aber alles in allem hilft es auf jeden Fall sich an einem Budget zu orientieren.

Wie man das Budget festlegt, hängt natürlich ganz stark an den eigenen Ansprüchen. Wenn man beispielsweise auf Reisen ist, um möglichst viel zu sehen und zu erleben, kann man sich auch mal in Hostels schlafen und so das Tagesbudget niedriger halten. Wenn man aber wirklich entspannen und Ruhe haben will, lohnt sich natürlich ein Zimmer mit mehr Privatsphäre in einem Hotel oder ein AirBnB – was natürlich mehr kostet.

Für uns macht es die goldene Mitte. Wir müssen jetzt nicht mehr unbedingt in Hostels schlafen, brauchen aber auch keine super luxuriösen Hotels. Da ist es uns viel wichtiger, dass die Umgebung schön ist.  Und wenn wir mit unserem Camper unterwegs sind, ist es uns zum Beispiel auch lieber an besonderen Orten zu schlafen, außerhalb von Campingplätzen: Wir sparen so nicht nur Geld, sondern sind auch nicht so nah am klassischen Tourismus.

Wie schafft ihr es euch an das Budget zu halten?

Das Budget vorher realistisch und passend für uns festzulegen ist das A und O. Wenn man dann die Ausgaben einigermaßen im Blick behält, ist es gar nicht so schwer sich daran zu halten. Ein Budget bedeutet ja auch nicht automatisch nur sparen und Verzicht im Urlaub – im Gegenteil: Wenn wir uns mal was Besonderes gönnen wollen, dann machen wir das auch! Gerade mit einem Budget wird „sich etwas gönnen“ irgendwie sogar noch schöner, weil man den Wert – finanziell und vor allem emotional – viel mehr aufwiegt und sich ganz genau überlegt, ob sich etwas wirklich lohnt. Und um diese Ausgaben dann wieder reinzuholen, sparen wir dann dafür einfach wieder an anderer Stelle.

 

Du willst noch mehr Tipps und Tricks rund um das Thema Reisen von Giulio und Elena haben? Kein Problem! Wir haben mit den beiden darüber gesprochen welche Urlaubsrote sich besonders lohnen, ob überhaupt noch was an dem Gerücht dran ist, dass Spätbucher besonders viel sparen und wie man bei Unterkünften und Transport am meisten sparen kann. Mehr dazu erfährst du hier (Link).