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Sparportraits

Auf dem Weg zum Sparziel - Lydia

11-04-2022

Auf dem Weg zum Sparziel - Lydia

 

Lydia wohnt seit 2015 in Dresden und arbeitet dort im Onlinehandel als Teamleiterin in den Bereichen Logistik und Kundensupport. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter, die bald zwei Jahre alt wird, lebt sie in einer Wohnung zur Miete. 

Bei Lydia und ihrer kleinen Familie dreht sich momentan alles um eins: Heiraten. Am 22.02.2022, haben sich die beiden bereits standesamtlich das Ja-Wort gegeben. Im Sommer wollen die beiden das Ganze mit einer freien Trauung plus großer Feier abrunden. Aber wie viel kostet so eine Hochzeit eigentlich? Und wie schafft Lydia es, am Ball zu bleiben?

Wie lange spart ihr schon für die Hochzeit? 
Mein Mann und ich haben gleich nach dem Antrag im Sommer 2021 angefangen, zu sparen. Uns war von Anfang an war klar: Wir wollen schnell heiraten und nicht ewig in der Verlobungsphase hängen. Natürlich wäre es schön gewesen, etwas mehr Zeit für die Planung und das Sparen zu haben – aber die Vorfreude überwiegt dann doch deutlich. Außerdem arbeiten wir beide in Vollzeit und sparen recht konsequent. Also sollte ein Jahr auf jeden Fall ausreichen. 

Habt ihr neben der Hochzeit noch andere Sparziele? 
Momentan bezahlen wir nebenbei noch ein Auto ab. Diesen Wunsch haben wir uns also quasi schon erfüllt und zahlen nun noch den Kredit dafür ab. Das bedeutet, dass wir diese Kosten in unserem Sparplan für die Hochzeit berücksichtigen müssen. Das gilt aber natürlich für alle unsere Fixkosten. 
Grundsätzlich sparen wir jedoch eher selten auf Materielles hin: Uns sind Urlaube, gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse als Familie viel wichtiger. Dafür haben wir natürlich auch entsprechende Sparkonten. 

Bist du mit deinen Ersparnissen zufrieden? 
Ja! Wir geben unser Geld schon nur für das Wichtige aus. Klar, das liegt immer im Auge des Betrachters, aber wir kaufen wirklich nur, was wir auch brauchen. Ich würde sagen, dass wir uns nicht so schnell von all den Konsumreizen übermannen lassen. Ich gehe zum Beispiel nicht jeden Monat extrem viel shoppen, sondern investiere lieber in Aktivitäten. 

Mein Spartipp ist… 
Ich habe keine konkrete Taktik verfolgt, sondern schaue was am Ende des Monats übrigbleibt. Dafür behalte ich aber auch immer meine Ausgaben im Blick. Um bei den Fixkosten ein wenig zu sparen, hat es uns sehr geholfen, uns bestehende Verträge wie Versicherungen anzuschauen: Mein Mann und ich hatten zum Beispiel getrennte Hausrats- und Haftpflichtversicherungen. Die haben wir einfach zusammengelegt und sparen so jeden Monat Beitragsgebühren. Ich schaue mir zudem auch regelmäßig verschiedene Anbieter für Handyverträge oder Strom an – Oft gibt es für Neukunden gute Angebote, für die es sich lohnt, zu wechseln. 

Wie lange sparst du schon? 
Ich habe schon früh angefangen, mich mit meinen Finanzen auseinanderzusetzen: Ich kann es einfach nicht haben, wenn mein Konto im Minus ist und gehe deshalb mit meinen Finanzen sehr achtsam um. Ich könnte zum Beispiel auch nicht mehrere Kredite gleichzeitig offen haben – das gibt mir ein ungutes Gefühl. Zudem habe ich eigentlich schon immer das, was am Ende des Monats übrig war, beiseitegelegt, anstatt es auszugeben.

Das erste Mal so richtig auf ein Ziel hin gespart habe ich für meine Weltreise: Dafür habe ich schon vorab sehr viele Sachen aus meinem Leben gestrichen, weil ich einfach die meisten Verträge, Abonnements oder Materielles nicht mehr wirklich gebraucht habe. Dadurch habe ich – bei meinem damals noch geringeren Gehalt – natürlich auch eine Menge eingespart. 

Das hilft mir, weiter zu sparen
Ich halte mein Sparziel immer ganz fest im Blick. Ich freue mich einfach, wenn ich sagen kann, dass wir unsere Hochzeit nicht durch einen Kredit finanzieren mussten, sondern uns das Budget zusammengespart haben. Und natürlich auch zwischendurch die Motivation, dass man immer wieder auf dem Sparkonto sieht, dass der Betrag wächst – auch wenn man zwischendurch schon Ausgaben hatte. 

Wofür gibst du dein Geld gerne aus? 
Auf jeden Fall für Urlaube! Wir schränken uns im normalen Alltag natürlich nicht ein, aber zum Beispiel gehen wir selten auswärts essen. Im Urlaub machen wir es dafür um so lieber und da ist dann auch mal der Preis egal. Das sind dann Momente, in denen wir uns einfach etwas gönnen und nicht aufs Geld achten: Die schöne Zeit ist uns viel wichtiger.