Die Fastenzeit – das Ende des leeren Sparkontos

Laut einer Umfrage der DAK-Gesundheit aus dem Jahr 2018, verzichteten in der letzten Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern die meisten Fastenden in Deutschland auf Süßigkeiten oder Alkohol, gefolgt von Fleisch, dem Rauchen oder Fernsehen. Die einen wollen sich damit beweisen, dass sie eine gewisse Zeit auf bestimmte Verhaltensweisen verzichten können und die anderen wollen damit beispielsweise etwas für ihre Gesundheit tun. Doch woher kommt dieser weit verbreitete Brauch überhaupt?

Ob aus religiöser Tradition oder mit der Absicht seinem Körper etwas Gutes zu tun – die Fastenzeit in dieser Form stammt aus dem Christentum und endet mit dem Karfreitag. Dabei sollten sich die Gläubigen ursprünglich von Zwängen befreien, die ihr Glaubensleben beeinträchtigten oder sie von wichtigen Dingen im Leben abhielten. Mittlerweile nehmen viele Menschen jedoch aus anderen Gründen an der Fastenzeit teil. Profitieren können Sie davon jedoch allemal, nicht nur indem Sie gesünder leben.

Vom Fasten doppelt profitieren

So könnte man die Fastenzeit auch als Anreiz sehen, endlich mit dem Sparen anzufangen. Sollten Sie das nicht bereits mit Beginn des neuen Jahres getan haben – hier unser Artikel über das Sparen als guter Vorsatz – so könnte jetzt genau die richtige Zeit dafür gekommen sein. Schließlich soll die Zeit des Verzichts ja auch etwas Positives mit sich bringen. Und wenn Sie die Fastenzeit als Grundlage zum Sparen nutzen, profitieren Sie nicht nur gesundheitlich davon, sondern auch finanziell.

Inwiefern Ihr Fastenvorhaben Ihr Sparkonto unterstützt, ist natürlich komplett abhängig davon, was Sie sich vornehmen und worauf Sie verzichten wollen. Wir haben einige Tipps für Sie, die Ihnen nicht nur dabei helfen können, das perfekte Fastenziel zu finden. Und falls Sie bereits ein persönliches Ziel haben, können die folgenden Abschnitte Ihnen vielleicht dabei helfen, auch Ihre Fastenzeit zur Sparzeit zu machen. So können Sie ohne zusätzlichen Aufwand doppelt profitieren.

Kreative Arten für alternatives Fasten

Natürlich könnten Sie einfach auf Süßigkeiten verzichten und den Betrag, den Sie monatlich dafür ausgegeben hätten, auf Ihr Tagesgeldkonto einzahlen. Doch es gibt weitaus kreativere Wege, die die Fastenzeit spannender machen und den Verzicht deutlich attraktiver. Das sollte man nutzen, denn schließlich verzichtet man in der Regel auf etwas, das im persönlichen Alltag einen gewissen Stellenwert einnimmt. Haben Sie beispielsweise schon einmal über Klima-Fasten oder Wasser-Fasten nachgedacht?

Bei letzterem wird natürlich nicht auf Wasser verzichtet – ganz im Gegenteil. Es geht vielmehr darum, ausschließlich Wasser zu trinken und gänzlich auf andere Getränke und ebenso auf abgefülltes Wasser zu verzichten. Leitungswasser erfüllt hierzulande schließlich hohe Qualitätsansprüche und auf diese Weise tun Sie auch Ihrer Umwelt etwas Gutes. Mit dem Verzicht auf Getränke in Flaschen tun Sie also nicht nur Ihrem Geldbeutel einen Gefallen. Die gesparten Ausgaben sollten in diesem Fall natürlich auf das Sparkonto transferiert werden.

Weniger CO2 in der Luft, mehr Geld auf dem Konto

Zwar kann es sich mit Sicherheit nicht jeder leisten, doch kann es ebenfalls sinnvoll sein, in der Fastenzeit auf das Autofahren zu verzichten. Haben Sie schon einmal über mögliche Alternativen wie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, das Bilden von Fahrgemeinschaften oder die Nutzung eines Fahrrads nachgedacht? Auch hierbei tun Sie der Umwelt einen Gefallen und sparen gleichzeitig das Geld für die Tankfüllung – ab auf das Tagesgeldkonto damit!

Gemeinsam durch die Fastenzeit

Es gibt natürlich zahlreiche weitere kreative Wege die Fastenzeit für sich zu nutzen und in mehrfacher Hinsicht davon zu profitieren. Beim Verzicht auf Alkohol oder Fast Food senken Sie beispielsweise nicht nur Ihre Cholesterinwerte oder den Blutzucker. Oft purzeln dabei sogar noch ein paar Pfunde und natürlich sparen Sie auch hierbei den einen oder anderen Euro, der anschließend auf Ihr Sparkonto wandern könnte.

Das wichtigste dabei sollte jedoch Ihr persönliches Wohlbefinden sein. Und für das Fasten gilt tatsächlich dasselbe, wie für das Einhalten guter Vorsätze: Manche Dinge lassen sich im Team einfach besser bewältigen als alleine! Fasten fällt in der Gruppe leichter, beispielsweise in den ersten Tagen, in denen so manche Versuchung noch besonders groß erscheinen mag. Hier kann es helfen, wenn andere einen an die guten Vorsätze erinnern. Und schließlich steht ja auch ein positives Ziel in Aussicht – die Fastenzeit dauert nur 40 Tage!