Phishing… So fallen Sie nicht darauf herein!

Zurzeit ist in den Nachrichten immer häufiger von so genannten Ransomware-Angriffen die Rede, was frei übersetzt so viel heißt wie Lösegeld-Software. Dabei werden Daten in den Netzwerken von Unternehmen oder Privatpersonen verschlüsselt. Diese Verschlüsselung wird erst dann wieder aufgehoben, wenn ein geforderter Betrag an den Angreifer gezahlt wurde.

Praktisch jeder kann potenziell zum Opfer dieser digitalen Datengeiselnahme werden, sei es am heimischen PC oder unterwegs am Smartphone. Das sogenannte „Phishing“, bei dem die Daten vom Angreifer in Besitz genommen werden, geschieht meist mithilfe von Mails, die schädliche Links oder Anhänge enthalten. Der nichtsahnende Empfänger klickt darauf oder öffnet den Anhang und schon ist es geschehen.

Unseriöse Anfragen liefern Indizien für einen Phishing-Versuch

Wir von der LeasePlan Bank würden Sie außerhalb eines Beratungsgesprächs niemals nach Ihnen persönlichen Daten fragen, beispielsweise Ihrem Benutzernamen oder Passwort, schon gar nicht per Mail oder telefonisch. Sollten Sie bereits an der Echtheit einer Mail zweifeln, die Sie vermeintlich von uns erhalten haben, oder haben Sie auf einen Link geklickt und womöglich persönliche Daten weitergegeben?

In beiden Fällen sollten Sie uns gerne umgehend informieren und wir suchen gemeinsam mit Ihnen nach einer möglichst zufriedenstellenden Lösung. Schließlich wollen wir für Sie eine sichere und zuverlässige Möglichkeit zur Geldanlage und Verzinsung Ihrer Ersparnisse bereitstellen. Sollten Sie bis dato nicht betroffen sein, schützen Sie sich künftig vor Phishing-Angriffen, indem Sie...
  • ... keine E-Mails von unbekannten oder unseriös erscheinenden Absendern öffnen.
  • ... keineswegs dem dort angegebenen Link folgen oder den enthaltenen Anhang öffnen, wenn Sie eine solche Mail bereits angesehen haben.
  • ... Ihre Bekannten, die Ihnen vermeintlich eine Mail (ggf. sogar mit untypisch erscheinendem Anhang) gesendet haben, über einen anderen Weg kontaktieren.
  • ... niemals Ihre persönlichen Daten preisgeben, nachdem Sie auf einen Link aus einer “verdächtigen” Mail geklickt haben.

So weit, so gut. Nur sind solche Phishing-Mails heutzutage häufig so gestaltet, dass sie nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Folgende Anzeichen lassen dennoch auf eine Phishing-Mail schließen:
  • Oftmals werden diese Mails mit einer hohen Dringlichkeit und/oder einer Aufforderung versehen: Der Empfänger soll umgehend reagieren, indem er auf einen Link klickt (“Es besteht der Verdacht, dass unrechtmäßig auf Ihr Bankkonto zugegriffen wurde! Folgen Sie diesem Link und loggen Sie sich ein, um Ihre Identität zu bestätigen…”).
  • Der Absender scheint bekannt zu sein – doch erst bei genauem Hinsehen fällt auf, dass es sich um einen Fake handeln muss. So tauchen bspw. Nachrichten des Online Versandhauses “Amazon” in Ihrem Postfach auf, deren Mailadressen von der richtigen Adresse abweichen: beispielsweise amazon@gmail.com oder amazon@gmx.de.
  • Sind in einer Mail statt den üblichen Links (z.B. http://www.leaseplanbank.de/Kontakt) Textlinks (Bitte klicken Sie hier) aufgeführt, deutet auch dies auf einen schädlichen Inhalt hin. Das können Sie jedoch schnell und kinderleicht prüfen: einfach mit der Maus über den Link fahren (!) und die dahinterstehende URL erscheint. Stimmt diese nicht mit dem Kontext überein, heißt es Finger weg.
  • In Phishing-Mails wird häufig die Schreibweise des vermeintlichen Absenders kopiert. Oft treten hierbei allerdings Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler auf. Sollten Sie also auf eine Mail eines seriösen Anbieters mit derartigen Fehlern stoßen, kann dies ebenfalls ein Anzeichen für Phishing sein.

Sollten Sie in der letzten Zeit eine Mail erhalten haben, die ein oder gar mehrere der oben beschriebenen Merkmale aufweist, löschen Sie diese am besten umgehend oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Hier ein Beispiel einer Phishing E-Mail:

Beispiel einer Phishing E-Mail